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Berufliche Erstausbildung

Auch die LEWA bildet jährlich technische und kaufmännische Berufe aus!

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Dass Auszubildende bei LEWA Attendorn lernen, was sie für Prüfung und Beruf brauchen, ist eigentlich selbstverständlich. Zur Philosophie der Ausbildung gehört es aber auch, auf dem Weg zur Facharbeiterin oder zum Facharbeiter auch Handlungsfähigkeit im betrieblichen Alltag zu erwerben. Für alle externen Auszubildenden bietet LEWA Attendorn maßgeschneiderte Kurse an. Darin werden jene Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die der Stammbetrieb in der Praxis nicht ausbilden kann.

Unsere Auszubildende können unabhängig vom Berufsbild eine Reihe von Qualifizierungsmaßnahmen wahrnehmen. Dazu zählen beispielsweise der Kranschein oder der sog. Staplerführerschein.

Der Schwerpunkt der Ausbildungsberufe liegt bei industriellen Metall- und Elektroberufen einschließlich Handwerksberufen, in denen entsprechende Kenntnisse erforderlich sind.

Berufsbilder

In diesen Berufen unterstützt die LEWA Ihre Ausbildung

Industriemechaniker/in

Industriemechaniker/innen werden in Produktionshallen der Industriebetriebe gebraucht und sorgen dafür, dass die Maschinen funktionieren. Sie stellen Fertigungssysteme her und warten sie. Sie arbeiten in den unterschiedlichsten Branchen (Metall, Chemie, Textil, Automobil etc.).

Voraussetzungen:

  • Hauptschulabschluss, Interesse an Technik, gute Noten in Mathe, Bereitschaft gerne im Team zu arbeiten und „Fingerspitzengefühl“ für sauberes und präzises Arbeiten

Einsatzgebiete:

  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Produktionstechnik
  • Instandhaltung
  • Feingerätebau

Ausbildungsdauer:

  • 3,5 Jahre – vor Ende des 2. Jahres erfolgt die Abschlussprüfung Teil 1

Perspektiven:

  • Industriemeister/in Metall, Ausbilder/in, Techniker/in Maschinenbau, Feinwerktechnik, nach Besuch einer Fachoberschule und einem Studium an einer Fachhochschule Diplom-Ingenieur/in

Werkzeugmechaniker/in

Werkzeugmechaniker/innen stellen Werkzeuge, Instrumente und Formen her. Sie arbeiten für die produzierende Industrie mit Hilfe computergesteuerter Werkzeugmaschinen. Sie planen Arbeitsabläufe, fertigen Bauteile an, programmieren Werkzeugmaschinen, prüfen und warten sie und kontrollieren Arbeitsergebnisse.

Voraussetzungen:

  • Hauptschulabschluss, Spaß am Umgang mit komplizierter Technik, gutes räumliches Vorstellungsvermögen, handwerkliche Geschicklichkeit für genaues Arbeiten

Einsatzgebiete:

  • Formentechnik
  • Stanztechnik
  • Vorrichtungstechnik
  • Instrumententechnik

Ausbildungsdauer:

  • 3,5 Jahre – vor Ende des 2. Jahres erfolgt die Abschlussprüfung Teil 1

Perspektiven:

  • Industriemeister/in Metall, Ausbilder/in, Techniker/in Maschinenbau, Feinwerktechnik, nach Besuch einer Fachoberschule und einem Studium an einer Fachhochschule Diplom-Ingenieur/in Maschinenbau

Zerspanungsmechaniker/in

Zerspanungsmechaniker/innen sorgen dafür, dass Bauteile von Maschinen und Geräten genausten passen (z. B. Motorkolben). Sie fräsen, drehen oder schleifen Werkstücke. Sie planen Zerspanungsprozesse und richten spanende Fertigungssysteme ein. Sie arbeiten für die metallverarbeitende Industrie.

Voraussetzungen:

  • Hauptschulabschluss, gute Noten in Mathe, Interesse für technische Zusammenhänge, gutes räumliches Vorstellungsvermögen, Spaß am genauen, sorgfältigen Arbeiten

Einsatzgebiete:

  • Drehmaschinensysteme
  • Drehautomatensysteme
  • Fräsmaschinensysteme
  • Schleifmaschinensysteme

Ausbildungsdauer:

  • 3,5 Jahre – vor Ende des 2. Jahres erfolgt die Abschlussprüfung Teil 1

Perspektiven:

  • Industriemeister/in Metall, Ausbilder/in, Techniker/in Maschinentechnik / Maschinenbau, nach Besuch einer Fachoberschule und einem Studium an einer Fachhochschule Diplom-Ingenieur/in Maschinenbau

Gießereimechaniker/in

Gießereimechaniker/innen bereiten den Guss von Metall vor, stellen Gussformen her und überwachen die Produktionsanlagen, damit z. B. das Werkstück nach dem Erkalten keine Risse oder Blasen bekommt. Sie arbeiten nach Konstruktionszeichnungen. Ihr Handwerk umfasst aufgrund der unterschiedlichen Gusstechniken eine Fülle von Spezialwissen.

Voraussetzungen:

  • Hauptschulabschluss, technisches Interesse, gerne handwerklich/ körperlich arbeiten im Zusammenhang mit moderner Technik, eine gewisse „Hitzebeständigkeit“

Fachrichtungen:

  • Handformguss
  • Maschinenformguss
  • Druck- u. Kokillenguss

Ausbildungsdauer:

  • 3,5 Jahre – vor Ende des 2. Jahres erfolgt eine Zwischenprüfung

Perspektiven:

  • Ausbilder/in, Industriemeister/in, Techniker/in Gießerei und Hüttentechnik, nach Besuch einer Fachoberschule und einem Studium an einer Fachhochschule Diplom-Ingenieur/in Hüttentechnik

Konstruktionsmechaniker/in

Konstruktionsmechaniker/innen fertigen und montieren Stahlbauteile nach Konstruktionszeichnungen und –plänen (Karosserieteile, Aggregate, Abdeckungen, Blechkanäle etc.). Sie sind fit in den Metallbearbeitungstechniken (z. B. Biegen, Schneiden von Blechen) und den Verbindungstechniken (Schweißen, Löten).

Voraussetzungen:

  • Hauptschulabschluss, räumliches Vorstellungsvermögen, Spaß an körperlicher Arbeit und handwerkliche Geschicklichkeit

Einsatzgebiete:

  • Feinblechbau
  • Schiffbau
  • Stahl- u. Metallbau
  • Schweißtechnik
  • Ausrüstungstechnik

Ausbildungsdauer:

  • 3,5 Jahre – vor Ende des 2. Jahres erfolgt die Abschlussprüfung Teil 1

Perspektiven:

  • Ausbilder/in, Industriemeister/in, Techniker/in Blechverarbeitung oder Maschinentechnik, Schweißtechniker/in, Techniker/in für Betriebswissenschaft, nach Besuch einer Fachoberschule und einem Studium an einer Fachhochschule Diplom-Ingenieur/in Maschinenbau

Verfahrensmechaniker/in

Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff und Kautschuk stellen mit Hilfe von Spezialmaschinen verschiedene Produkte (Folien, Gehäuse etc.) aus Kunststoff oder Kautschuk her. Sie kennen die unterschiedlichen Kunststoffe, Kautschuke und Hilfsstoffe, bearbeiten auch metallische Werkstoffe nach diversen Verfahren, kennen sich mit Pneumatik und Hydraulik aus, führen die Fertigungsplanung, -steuerung und –überwachung durch. Sie arbeiten in Unternehmen der kunststoff- und kautschukverarbeitenden Industrie.

Voraussetzungen:

  • Hauptschulabschluss, Interesse an Technik, Mathe, Physik und Chemie, Spaß an verantwortungsvoller, sorgfältiger Arbeit im Team

Fachrichtungen:

  • Formteile
  • Halbzeuge
  • Mehrschicht-Kautschukteile
  • Bauteile
  • Spritzgießverfahren

Ausbildungsdauer:

  • 3 Jahre – vor Ende des 2. Jahres erfolgt eine Zwischenprüfung

Perspektiven:

  • Ausbilder/in, Industriemeister/in, Techniker/in Kunststoff und Kautschuk, nach Besuch einer Fachoberschule und einem Studium an einer Fachhochschule Diplom-Ingenieur/in Kunststofftechnik

Packmitteltechnologe

Verpackungsmittelmechaniker/innen sorgen dafür, dass die Waren gut verpackt beim Kunden ankommen. Sie kennen sich mit den unterschiedlichsten Verpackungen aus (Papier, Pappe, Kunststoff). Sie bedienen und warten die Spezialmaschinen für die Herstellung der Packmittel und sorgen für einen störungsfreien Ablauf. Sie formen unterschiedlichste Packmittel, wie Wellpappe, Kartonagen etc. Auf Kundenwunsch entwickeln sie selbstständig geeignete Verpackungen.

Voraussetzungen:

  • Hauptschulabschluss, technisches Interesse, handwerkliches Geschick, gutes und schnelles Reaktionsvermögen, Spaß an zuverlässiger Arbeit im Team

Ausbildungsdauer:

  • 3 Jahre – vor Ende des 2. Jahres erfolgt eine Zwischenprüfung

Perspektiven:

  • Ausbilder/in, Industriemeister/in, Techniker/in Papierverarbeitung, nach Besuch einer Fachoberschule und einem Studium an einer Fachhochschule Diplom-Ingenieur/in Papiertechnik

Fachkraft für Metalltechnik

Federmacher/innen stellen einteilige oder zusammengesetzte Federn für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete her, wie z. B. für Stoßdämpfer und Maschinen. Sie arbeiten in der metallverarbeitenden Industrie.

Fachrichtungen:

  • Konstruktionstechnik
  • Montagetechnik
  • Zerspanungstechnik

Voraussetzungen:

  • Hauptschulabschluss, technisches Interesse, handwerkliches Geschick, Spaß an zuverlässiger Arbeit im Team

Ausbildungsdauer:

  • 2 Jahre

Perspektiven:

  • Qualifizierte Aufbauausbildung, Industriemeister/in, Mechanikermeister/in, Techniker/in Versorgungstechnik/Maschinentechnik, nach Besuch einer Fachoberschule und einem Studium an einer Fachhochschule Diplom-Ingenieur/in

Maschinen- und Anlagenführer/in

Maschinen- u. Anlagenführer sind in industriellen Produktionsbetrieben unterschiedlicher Branchen tätig, insbesondere in Unternehmen der Metall-, Kunststoff-, Nahrungsmittel-, Textil- und Druckindustrie sowie der Papier verarbeitenden Industrie. Dort sind sie für die Einrichtung, Umrüstung und Bedienung der technischen Anlagen zuständig. Sie inspizieren und Warten die zu betreuenden Anlagen. Dabei überwachen sie sowohl den Materialfluss als auch Qualitätssichernde Maßnahmen. Sie arbeiten meist in Fertigungs- und Montagehallen.

Voraussetzungen:

  • Hauptschulabschluss, technisches Interesse, handwerkliches Geschick, Spaß an zuverlässiger Arbeit im Team

Ausbildungsdauer:

  • 2 Jahre

Perspektiven:

  • Qualifizierte Aufbauausbildung, Industriemeister/in, Mechanikermeister/in, Techniker/in Versorgungstechnik/Maschinentechnik, nach Besuch einer Fachoberschule und einem Studium an einer Fachhochschule Diplom-Ingenieur/in

Elektroniker/in für Betriebstechnik

Elektroniker/innen für Betriebstechnik planen elektrische Anlagen, installieren sie, nehmen sie in Betrieb und sorgen für ihr störungsfreies Funktionieren. Sie arbeiten für Industriebetriebe.

Voraussetzungen:

  • Fachoberschulreife vorteilhaft, gute Kenntnisse in Mathe und Physik, gutes räumliches Vorstellungsvermögen, besonders zuverlässiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten.

Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich und gliedert sich in die folgenden Einsatzgebiete:

  • Energieverteilungsanlagen/-netze
  • Gebäudeinstallationen/-netze
  • Betriebsanlagen/-ausrüstungen
  • Produktions-/verfahrenstechnische Anlagen
  • Schalt- und Steueranlagen
  • Elektrotechnische Ausrüstungen

Ausbildungsdauer:

  • 3,5 Jahre – vor Ende des 2. Jahres erfolgt die Abschlussprüfung Teil 1

Perspektiven:

  • Elektrotechnikermeister/in, Ausbilder/in, Industriemeister/in Elektrotechnik, Techniker/in Elektrotechnik; nach Besuch einer Fachoberschule und einem Studium an einer Fachhochschule Diplom-Ingenieur/in Elektrotechnik

Mechatroniker/in

Mechatroniker/innen sind eine berufliche Mischung aus Mechaniker/innen und Elektroniker/innen, da immer mehr Maschinen und Anlagen aus mechanischen wie elektronischen Komponenten bestehen (z. B. ABS-Bremsen, Autopiloten). Das Berufsfeld ist relativ neu und sehr abwechslungsreich. Mechatroniker/innen arbeiten in der Metall- und Elektroindustrie sowie im Anlagen- und Maschinenbau. Sie spanen per Hand und mit Maschinen Metalle und Kunststoffe, verbinden unterschiedliche Werkstoffe, installieren elektrische Baugruppen, programmieren mechatronische Systeme (z. B.  Abfüllanlagen). Sie setzten komplexe Komponenten zu Maschinen und Systemen zusammen.

Voraussetzungen:

  • Fachoberschulreife, Spaß am Umgang mit Technik und elektronischen Geräten, gutes räumliches Vorstellungsvermögen, Bereitschaft gerne im Team zu arbeiten

Ausbildungsdauer:

  • 3,5 Jahre – vor Ende des 2. Jahres erfolgt eine Zwischenprüfung

Perspektiven:

  • Industriemeister/in Metall, Ausbilder/in, Techniker/in Maschinenbau, Feinwerktechnik, nach Besuch einer Fachoberschule und einem Studium an einer Fachhochschule Diplom-Ingenieur/in Maschinenbau/ Elektrotechnik

Technischer Produktdesigner/in

Technische Zeichner/innen Maschinen- u. Anlagentechnik erstellen genaue Bauanleitungen/technische Zeichnungen für Anlagen, Geräte, Maschinen, Gebäude, früher am Zeichenbrett, heute am Computer. Sie setzen bis ins Detail getreu das um, was sich Ingenieure, Konstrukteure oder Designer ausgedacht haben. Dazu führen sie technische Berechnungen (Längen, Zeiten, Winkel, Kräfte, Geschwindigkeiten, mechanische und wärmetechnische Abläufe) durch. Sie arbeiten in Konstruktionsbüros der Industrie.

Voraussetzungen:

  • Fachoberschulreife vorteilhaft, gute Kenntnisse in Mathe und Physik, gutes räumliches Vorstellungsvermögen, technisches Verständnis, das genaue Arbeiten am Computer mögen

Ausbildungsdauer:

  • 3,5 Jahre – vor Ende des 2. Jahres erfolgt eine Zwischenprüfung

Perspektiven:

  • Ausbilder/in, Industriemeister/in, Techniker/in, Konstrukteur/in, nach Besuch einer Fachoberschule und einem Studium an einer Fachhochschule Diplom-Ingenieur/in Konstruktionstechnik

Industriekaufmann/-frau

Industriekaufleute arbeiten in den unterschiedlichsten Branchen und Bereichen. Ihr Aufgabengebiet ist sehr vielseitig. Es reicht von der Warenbeschaffung/Einkauf bis zum Verkauf. Dabei verwenden sie moderne Computertechnik (Internet, E-Commerce). Sie verhandeln mit Lieferanten und Wiederverkäufern. Sie erstellen Angebote oder planen den Personalbedarf. Sie finden auch Einsatz in Werbeabteilungen, der Buchhaltung oder dem Export.

Voraussetzungen:

  • Fachoberschulreife (Mittlere Reife), Spaß am Rechnen ebenso wie Freude am Umgang mit Menschen, Organisationstalent

Ausbildungsdauer:

  • 3 Jahre – vor Ende des 2. Jahres erfolgt eine Zwischenprüfung

Perspektiven:

  • Ausbilder/in, Betriebswirt/in Marketing/Export, Fachkaufmann/-frau für Außenwirtschaft, Informatik-Betriebswirt/in, nach Besuch einer Fachoberschule und einem Studium an einer Fachhochschule Diplom-Betriebswirt/in

Informatikkaufmann/-frau

Informatikkaufleute arbeiten hauptsächlich bei Anwendern der Informations- und Kommunikations-technologie, also in allen Zweigen der Industrie sowie z.B. im Handel, im Banken- und Versicherungsgewerbe und in der Telekommunikationsbranche. Dort sind sie in eigenen DV-Abteilungen sowie auch bereichsintern in Fachabteilungen (z.B. Logistik, Marketing) im Wesentlichen an Bildschirmarbeitsplätzen tätig.

Voraussetzungen:

  • Fachoberschulreife, sichere Rechtschreibung, Flexibilität, freundlich und aufgeschlossen im Umgang mit Menschen, Organisationstalent

Ausbildungsdauer:

  • 3 Jahre – in der Mitte des 2. Jahres erfolgt eine Zwischenprüfung

Perspektiven:

  • Ausbilder/in, Betriebswirt/in staatlich geprüft, Fachkaufmann/-frau für Marketing, Geschäfts- und Finanzbuchführung u. a. nach Besuch einer Fachoberschule und einem Studium an einer Fachhochschule Diplom-Betriebswirt/in